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Am 30. September wurde Martin Diedenhofen aus Erpel zum Bundestagskandidaten der SPD im Wahlkreis Neuwied/Altenkirchen gewählt. Nach einer überzeugenden und immer wieder von Applaus unterbrochenen Bewerbungsrede Diedenhofens votierten die Delegierten anschließend bei drei Enthaltungen einstimmig für Diedenhofen.
Der SPD-Kreisverband Altenkirchen begrüßt die Wahl Diedenhofens und wird ihn in den kommenden Monaten und im Bundestagswahljahr 2017 tatkräftig unterstützen.
„Die Partei ist nicht um ihrer selbst willen da. Sie ist der Menschen wegen da.“ An die Worte Willy Brandts in seiner Abschiedsrede 1987 erinnerte die Landtagsabgeordnete und Staatsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler bei der Neueröffnung des SPD-Bürgerbüros in Betzdorf. „Die SPD hat nach dem Umzug in die Wilhelmstraße 19 wieder ein Gesicht bekommen“, freute sich die Parlamentarierin und spielte damit auch auf das neu gestaltete Schaufenster mit dem Porträt des ehemaligen Parteivorsitzenden an. Im Sinne Brandts wolle man über die Parteigrenzen hinweg Anlaufstelle für die Bürgerinnen und Bürger sein, erklärte Bätzing-Lichtenthäler.
Die jüngsten öffentlichen Äußerungen einiger Unionspolitiker stoßen bei den Sozialdemokraten im Kreis Altenkirchen auf Kritik. „Der Ruf nach einem Regierungswechsel ist noch kein politisches Programm“, erklärt der SPD-Kreisvorsitzende Andreas Hundhausen mit Blick auf die zurückliegenden Wahlkreiskonferenzen der CDU.
„Das Mitgliedervotum der SPD war ein Erfolg. Über 365.000 Mitglieder haben sich an der Möglichkeit, über eine Große Koalition abzustimmen, beteiligt. Das ist gelebte innerparteiliche Demokratie. Damit hat die SPD neue Maßstäbe gesetzt.
Dass die Mehrheit der Mitglieder für eine Große Koalition gestimmt hat, ist nicht selbstverständlich. Es handelt sich um keine ‚Liebesheirat‘, sondern um ein nüchternes Zweckbündnis für die kommenden vier Jahre. Kritisch haben die SPD-Mitglieder – auch hier im Kreisverband Altenkirchen – über dieses Bündnis diskutiert.
Es bleibt abzuwarten, ob die gesteckten Ziele erreicht werden. Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten werden das kritisch begleiten.“
Die SPD-Kreisverbände Altenkirchen und Neuwied haben auf ihren jüngsten Vorstandssitzungen einstimmig beschlossen, dass die heimische Abgeordnete Sabine Bätzing-Lichtenthäler bei der Bundestagswahl im kommenden Jahr erneut für die SPD ins Rennen gehen soll. "Der überwältigende Vertrauensbeweis ist auch Ausdruck für die unermüdliche und kompetente Arbeit, die Sabine seit vielen Jahren für die Menschen in unserer Region mit großem Engagement in Berlin und hier vor Ort leistet", kommentierten die beiden SPD-Kreisvorsitzenden Andreas Hundhausen und MdL Fredi Winter die Nominierung.