Pressemitteilung
Die Qualität der Schülerbeförderung im Kreis Altenkirchen stand im Fokus einer Anhörung des SPD-Kreisverbandes und der Kreistagsfraktion, zu der die Sozialdemokraten die Schulleiter und Schulelternvertreter in die Bürgergesellschaft in Betzdorf eingeladen hatten. „In letzter Zeit haben uns vermehrt Beschwerden von Eltern wegen überfüllter Schulbusse erreicht. Deshalb wollen wir ein breites Meinungsbild zu den Problemen einholen, um die Situation realistisch einschätzen und die notwendigen politischen Entscheidungen treffen zu können“, erklärte SPD-Kreisvorsitzender Andreas Hundhausen zum Hintergrund der Veranstaltung.
Zu einer Anhörung zum Thema „Kindeswohlgefährdung“ hatten kürzlich der SPD-Kreisverband Altenkirchen sowie die SPD-Kreistagsfraktion ins Bürgerhaus nach Fensdorf eingeladen. Hintergrund war ein Antrag der Arbeitsgemeinschaft der Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen (ASG) im SPD-Kreisverband Altenkirchen aus dem November letzten Jahres. Die Delegierten der Kreiskonferenz in Eichelhardt hatten einstimmig beschlossen, dass sich die SPD für eine breit angelegte Aufklärungskampagne und präventive Maßnahmen gegen den Missbrauch von Kindern einsetzen will. „Mit der Anhörung soll zunächst ein Meinungsbild eingeholt werden, um die Situation im Landkreis realistisch einschätzen und daraus die notwendigen politischen Entscheidungen treffen zu können“, begründete Andreas Hundhausen, SPD-Kreisvorsitzender, die Vorgehensweise seiner Partei.
Viele Einrichtungen, Schulen und Kindertagesstätten sowie die Kriminal- und Schutzpolizei waren der Einladung der SPD gefolgt. Geleitet wurde die Anhörung von Heijo Höfer, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion und Bürgermeister der Stadt und Verbandsgemeinde Altenkirchen, MdL Thorsten Wehner, Mitglied der SPD-Kreistagsfraktion und Kreisvorstandsmitglied sowie Andreas Hundhausen, SPD-Kreisvorsitzender.
Neben der existentiellen Bedeutung für jeden Einzelnen, gewinnt die Gesundheit in einer älter werdenden Gesellschaft zunehmend an Bedeutung für das Arbeitsleben und den Erfolg der Betriebe und Organisationen. Dieser Erkenntnis folgend, will die SPD im Kreis Altenkirchen, dass der Landrat und die Wirtschaftsförderungsgesellschaft das Thema „Betriebliches Gesundheitsmanagement“ aktiv angehen.
Mit „Empörung und Unverständnis“ hat der SPD-Kreisvorstand in seiner jüngsten Sitzung auf die Schließungspläne bei Wolf-Garten durch den amerikanischen Konzern MTD reagiert. Noch vor kurzem sei die Stimmung innerhalb des Unternehmens sehr zuversichtlich gewesen, nicht zuletzt aufgrund der positiven Entwicklung bei den Umsätzen, berichtete SPD-Kreisvorsitzender Dr. Matthias Krell von seinen Gesprächen mit der Belegschaft. Die Nachricht, den Betzdorfer Standort auf den Prüfstand zu stellen, sei „aus heiterem Himmel“ gekommen; die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stünden entsprechend unter Schock.