Regioklinik ist Chance für Altenkirchen - Stärkung der medizinischen Versorgung im ländlichen Raum

Veröffentlicht am 14.01.2026 in Gesundheit

Das Krankenhaus in Altenkirchen ist geschlossen. Das ist ein Einschnitt für viele Menschen in der Region.

Nach der Insolvenz der DRK-Trägergesellschaft steht immer noch die Frage im Raum, wie die medizinische Versorgung vor Ort künftig gut organisiert werden kann. Für uns ist klar: Es braucht durchdachte Lösungen, die zur Region passen. Die Regioklinik ist aus unserer Sicht ein solches Konzept.

In Hermeskeil bereits in der praktischen Erprobung, verbindet sie ambulante und stationäre Angebote, ergänzt die Grundversorgung und sorgt dafür, dass Fachärztinnen und Fachärzte erreichbar bleiben und der Alltagsnotfall wohnortnah behandelt werden kann. Gerade für den ländlichen Raum ist das ein sinnvoller Ansatz.????

Der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, Andreas Hundhausen, sagt dazu: „Gerade nach dem Wegfall des stationären Angebots in Altenkirchen brauchen wir tragfähige Lösungen für die Menschen vor Ort. Eine Regioklinik kann genau das leisten.“

Auch unsere Landtagsabgeordnete Sabine Bätzing-Lichtenthäler unterstützt die Überlegungen und steht dazu bereits im engen Austausch mit dem Land. Entscheidend ist nun, dass ein Träger für eine potenzielle Regioklinik gefunden wird.

Der SPD-Landtagskandidat Philip Schimkat betont: „Wir dürfen keine Zeit verlieren. Bis zur endgültigen Umsetzung der Krankenhausreform des Bundes sollten Übergangsmodelle geprüft werden.“

Für uns ist klar: Die Regioklinik ist nicht nur eine Übergangslösung, sondern eine echte Perspektive für den ländlichen Raum und für Altenkirchen und Umgebung. ????