Pressemitteilung
Der SPD-Kreisverband Altenkirchen reagiert mit großer Erleichterung auf die Nachrichten aus dem benachbarten Rhein-Sieg-Kreis zur zukünftigen Bedienung der Siegstrecke. Laut Medienberichten hat die Deutsche Bahn-Tochter DB Regio im Rahmen einer Sitzung des Zweckverbandes Nahverkehr Rheinland (NVR) Überlegungen bestätigt, wonach noch in diesem Jahr die umstrittenen „Talent2“-Züge wieder teilweise von der Siegstrecke verschwinden könnten.
Die heimische Region als Urlaubsstandort attraktiver machen, ist ein wichtiges Ziel im Kommunalwahlprogramm des SPD-Kreisverbandes Altenkirchen. Damit aber Touristen verstärkt in den Kreis Altenkirchen gelockt werden könnten, bedürfe es einer entsprechenden Infrastruktur, erklären die Sozialdemokraten. Eine bedeutende Rolle für den Tourismus in der Region spielt dabei nach Überzeugung der SPD der Siegtalradweg. Voraussetzung dafür sei aber eine Trassenführung, welche die Bezeichnung „Radweg“ auch verdiene.
Über die aktuellen Planungen diskutierten jetzt Mitglieder des SPD-Kreisvorstandes und der Kreistagsfraktion bei einer gemeinsamen Sitzung im Breidenbacher Hof in Betzdorf. Der Tenor war eindeutig: „Der Radweg in seinem derzeitigen Zustand ist ein Armutszeugnis für die Region!“ Ein Beleg dafür sei die neue offizielle Beschilderung, bei der Radfahrern empfohlen werde, auf rheinland-pfälzischem Gebiet lieber die Bahn zu benutzen.
Über die 2.500-jährige Bergbaugeschichte der Heimatregion informierten sich jetzt Sozialdemokraten aus dem Kreis Altenkirchen bei einem Besuch des Kreisbergbaumuseums in Herdorf-Sassenroth. Zu den politischen Gästen zählten neben der Bundestagsabgeordneten Sabine Bätzing-Lichtenthäler und dem Landtagsabgeordneten Thorsten Wehner auch die Kreisbeigeordnete Dr. Heike Johannes, verantwortlich für den Geschäftsbereich „Kulturelle Einrichtungen“ sowie der Betzdorfer Bürgermeister Bernd Brato. Der Besuchergruppe schlossen sich außerdem viele Herdorfer Genossinnen und Genossen um deren Ortsvereinsvorsitzenden Detlef Stahl an.
Kreis Altenkirchen. Zur Wahlanalyse traf sich der SPD-Kreisvorstand am Tag nach der Bundestagswahl im Hotel Bürgergesellschaft in Betzdorf. SPD-Kreisvorsitzender Andreas Hundhausen stand noch unter dem Eindruck der knapp verpassten absoluten Mehrheit durch die Union. Dabei müsse man berücksichtigen, dass diesmal über 15 Prozent der Zweitstimmen an Parteien gingen, die nicht im neuen Bundestag vertreten sein werden. Hundhausen stellte mit Blick auf das Landesergebnis fest, dass die SPD in Rheinland-Pfalz knapp zwei Prozentpunkte über dem Bundesdurchschnitt liege. Im Kreis Altenkirchen habe die SPD sowohl bei den Erststimmen als auch Zweistimmen gegenüber 2009 zulegen können.
Den Dienststellenleiter des Landesbetriebs Mobilität in Diez, Ulrich Neuroth sowie seinen Vertreter Lutz Nink begrüßten die Sozialdemokraten aus dem Kreis Altenkirchen auf ihrer jüngsten Vorstandssitzung im Hotel Bürgergesellschaft in Betzdorf. Neuroth und Nink war der Einladung des SPD-Kreisvorstandes gefolgt, um über die aktuellen Planungsstände zu den Infrastrukturmaßnahmen beim Bundes- und Landesstraßenbau im AK-Land zu berichten.