Fraktion
Wohnortnahe, gesunde und gut bezahlte Arbeitsplätze sind entscheidende Standortfaktoren für eine Region und wesentlich für die Lebensqualität der Menschen. In manchen Statistiken kommt der Kreis Altenkirchen im Vergleich zu anderen Regionen nicht immer gut weg.
Wie ist das hiesige Lohnniveau? Was sagt die Arbeitslosen-Statistik? Welche Chancen haben Frauen auf dem heimischen Arbeitsmarkt? Ist Altersarmut vorprogrammiert? Zu diesen und vielen anderen Fragen hatte sich die SPD-Kreistagsfraktion in ihrer jüngsten Sitzung einen fachkundigen Gesprächspartner eingeladen: Karl-Ernst Starfeld, Leiter der Arbeitsagentur in Neuwied. Dieser brachte viele Zahlen, Informationen und Prognosen mit und schnell kamen rege Diskussionen auf. Viele Aspekte des umfangreichen Themas „Heimischer Arbeitsmarkt“ kamen dabei in der Runde, zu der auch der Landtagsabgeordnete Thorsten Wehner und SPD-Kreisvorsitzender Andreas Hundhausen gehörte, zur Sprache.
Bezug nehmend auf den Beschluss des Kreistages vom 24.9.2012 hat sich die SPD-Fraktion zum Thema „Klimaschutzkonzept“ an den Landrat des Kreises Altenkirchen gewandt. Den Brief finden Sie hier.
Sind die Betreuungsangebote für Kinder im Kreis ausreichend und wie können sie weiterentwickelt werden? Dieser Fragestellung hatte sich bereits im letzten Jahr mit Unterstützung der Kreisbeigeordneten Heike Johannes eine Arbeitsgruppe um die Bundestagsabgeordnete Sabine Bätzing-Lichtenthäler gewidmet. Jetzt hat die SPD-Kreistagsfraktion zu ihrem jüngsten Treffen in Wissen Margit Strunk vom Familienbüro der Kreisverwaltung sowie die beiden Jugendamts-Mitarbeiterinnen Monika Bitzhöfer und Anja Becker eingeladen, um sich über die Betreuungsmöglichkeiten durch die Tagesmütter im Kreis zu informieren.
Sehr geehrter Herr Landrat Lieber,
wir haben diese Woche die Bekanntgabe einer Entscheidung der Bundesminister Rösler und Röttgen erlebt, die die bisherigen Ziele und Erfolge der Energiewende auf den Kopf stellt und auch im Kreis Altenkirchen tiefgreifende Wirkungen entfalten wird.
Ging es bisher bei der Energiewende darum, möglichst viel Zubau von Erneuerbarer Energie zu erreichen und gleichzeitig Wachstumsimpulse für die Wirtschaft zu setzen, so geht es jetzt ganz offen darum, den Zubau zu verlangsamen. Die beiden Bundesminister nehmen billigend in Kauf, dass tausende Planungs-, Handels- und Handwerksunternehmen in Insolvenz gehen werden und abertausende Menschen in die Arbeitslosigkeit entlassen werden.
Sie ändern die Kalkulationsbedingungen einer ganzen Branche so drastisch und so schnell, dass so gut wie keine Unternehmung in der Lage sein wird, darauf zu reagieren.
Pressemitteilung der SPD-Kreistagsfraktion. Kann sich der Kreis Altenkirchen in Sachen „Strom“ autark aufstellen und die Energiewende aktiv mitgestalten? Welchen Spielraum lassen die rückläufigen Kreisfinanzen, um zukunftsfähige Entscheidungen im Bereich Soziales oder Umwelt zu treffen? Welche Voraussetzungen müssen geschaffen werden, um den „demographischen Wandel“ als Chance für die Entwicklung der Region zu nutzen?
Mit diesen und weiteren zukunftsorientierten Fragen beschäftigte sich die SPD-Kreisfraktion – verstärkt um Mitglieder des SPD-Kreisvorstandes – bei einer Klausurtagung auf Schloss Friedewald. Die Fraktion griff bei der Planung ihrer künftigen Fraktionsarbeit auch die Beschlüsse der jüngsten SPD-Kreiskonferenz in Malberg (zu Kinderbetreuung etc.) auf und holte sich wertvolle Informationen durch Fachleute.