SPD-Ortsvereine in der Verbandsgemeinde Betzdorf-Gebhardshain wollen fusionieren

Ortsverein

„Es wächst zusammen, was auf kommunaler Ebene zusammen gehört.“ Mit dieser an Willy Brandt erinnernden sprachlichen Anleihe beschreiben die Vorsitzenden der SPD-Ortsvereine Betzdorf und Gebhardshain, Jan Hellinghausen und Sebastian Birk, die Entscheidung zum Zusammenschluss der beiden Parteigliederungen. Im Januar 2020 soll durch die Wahl eines neuen Vorstandes und der Verabschiedung einer Satzung der neue „SPD-Ortsverein Betzdorf-Gebhardshain“ aus der Taufe gehoben werden. „Der Kreisvorstand hat dazu bereits grünes Licht gegeben“, erklärt der Kreisvorsitzende Andreas Hundhausen.

Die örtliche Struktur der SPD richtete sich bislang nach den früheren Gebietskörperschaften. Die Zuständigkeit des Ortsvereins Betzdorf umfasste das Gebiet der Alt-Verbandsgemeinde Betzdorf. Der Ortsverein Gebhardshain war für die Gemeinden in der Alt-VG Gebhardshain zuständig. In den Wochen und Monaten nach der Kommunalwahl hatten sich die Vorstände beider Ortsvereine intensiv darüber ausgetauscht, wie die Zusammenarbeit in der gemeinsamen Verbandsgemeinde in Zukunft sinnvoll gestaltet und organisatorisch solide aufgestellt werden kann. Die beiden zurückliegenden Kommunalwahlkämpfe hätten gezeigt, dass dies nur durch ein enges Miteinander erreicht werden kann.

In Versammlungen wurde den Mitgliedern Gelegenheit gegeben, über die Chancen, aber auch die Herausforderungen eines solchen Schritts zu diskutieren. In der Betzdorfer Mitgliederversammlung brachte es der Vorsitzende der SPD-Verbandsgemeinderatsfraktion Benjamin Geldsetzer auf den Punkt: „Die Fusion ist eine gute und sinnvolle Sache“. Sein Vertreter Bernd Becker vom Ortsverein Gebhardshain pflichtet ihm bei: „Wir arbeiten in der Fraktion schon sehr gut zusammen. Ein gemeinsamer Ortsverein ist auch ein klares Bekenntnis zur Verbandsgemeinde Betzdorf-Gebhardshain“.

 
 

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