„Flagge zeigen gegen Rassismus“ – Politischer Aschermittwoch im Zeichen der Ereignisse von Hanau und Erfurt

Veranstaltungen

Die SPD hatte wieder zum Politischen Aschermittwoch nach Daaden eingeladen.

Zum traditionellen Politischen Aschermittwoch begrüßte der SPD-Kreisvorsitzende Andreas Hundhausen auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Gäste im Gasthof Koch in Daaden. Die Sozialdemokraten hatten mit dem Vorsitzenden der rheinland-pfälzischen Jusos, Umut Kurt aus Boppard, erneut einen prominenten Gastredner gewinnen können.

Kurt rief unter dem Eindruck der Ereignisse von Hanau und Erfurt dazu auf, Flagge gegen Rassismus und Hetze zu zeigen. Die AfD bezeichnete er als „politischen Arm der extremen Rechten“. Die Wahl des FDP-Kandidaten zum Ministerpräsidenten von Thüringen mit den Stimmen der AfD sei ein „unentschuldbarer Sündenfall“ gewesen. Der Gesellschaft drohe eine Spaltung, warnte der Juso-Landeschef und nahm auch die sozialen Medien in Verantwortung. „Rechter Terror beginnt mit Hass-Posts im Internet und endet in Gewalt“, so Kurt.
Er ging im Verlauf seiner engagierten Rede auf weitere Herausforderungen wie Klimawandel und Digitalisierung ein. Den Beschluss zur Einführung der Grundrente und die Kindergrundsicherung nannte er als positive Beispiele sozialdemokratischer Politik aus der jüngsten Vergangenheit.

Zu Beginn der Veranstaltung hatte die Landtagsabgeordnete Sabine Bätzing-Lichtenthäler zu einer Schweigeminute für die Opfer von Hanau aufgerufen. Sie erinnerte an die historische Rolle der SPD als Friedenspartei. „Es ist unsere Aufgabe, Gesicht zu zeigen und gegen rechts auf die Straße zu gehen“, erklärte die SPD-Politikerin.

Auf unserem Foto von links: Stadtbürgermeister Walter Strunk, AsF-Landesvorsitzende Anke Schneider, Juso-Kreisvorsitzender Philip Schimkat, Juso-Landesvorsitzender Umut Kurt, MdL Sabine Bätzing-Lichtenthäler, SPD-Kreisvorsitzender Andreas Hundhausen

 
 

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