SPD im Kreis signalisiert Geschlossenheit – Krell und Wehner mit herausragenden Ergebnissen als Kandidaten gewählt

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Thorsten Wehner (links) und Dr. Matthias Krell wurden als Landtagskandidaten der SPD nominiert.

„Die SPD muss wieder stärkste politische Kraft werden und der Kreis mit zwei sozialdemokratischen Landtagsabgeordneten im rheinland-pfälzischen Landtag vertreten sein!“ Diese beiden Ziele gab zu Beginn der Wahlkreiskonferenzen der SPD-Kreisvorsitzende Dr. Matthias Krell für die Landtagswahl im kommenden Jahr vor und erhielt dafür großen Applaus von den Delegierten der 18 SPD-Ortsvereine sowie den zahlreich anwesenden Gästen. Bewusst wolle man sich auch abgrenzen von den „Showeinlagen“ in der Politik, wie sie einige Wochen zuvor bei der politischen Konkurrenz zu beobachten gewesen seien. „Wir wollen Politik für die Menschen im Kreis und im Land machen und kein Entertainment“, so Krell.

Deutliche Signale für die Geschlossenheit der Partei im Kreis Altenkirchen gingen an diesem Abend von den Genossinnen und Genossen in der Betzdorfer Stadthalle aus. So wurden die beiden Landtagsabgeordneten Dr. Matthias Krell (Betzdorf) und Thorsten Wehner (Wissen) mit einem überwältigenden Vertrauensbeweis erneut als Landtagskandidaten nominiert. Matthias Krell, Wahlkreis Betzdorf-Kirchen, erhielt 38 Ja-Stimmen bei nur einer Gegenstimme; Thorsten Wehner, Wahlkreis Altenkirchen, konnte mit 42 Ja-Stimmen 100 Prozent der Delegierten für sich gewinnen. Als B-Kandidaten wurden Angelika Buske (Ortsverein Friesenhagen) und Kirsten Seelbach (OV Altenkirchen) gewählt.

Krell und Wehner stellten in ihren Tätigkeitsberichten die Erfolge der Landespolitik heraus und versprachen, die gute Arbeit für die Menschen in der Region fortsetzen zu wollen. Die SPD-Politiker betonten dabei die Notwendigkeit, Solidarität mit strukturschwachen Regionen zu zeigen. Beide rückten die positiven Aspekte im bildungspolitischen Bereich mit der notwendigen Schulstrukturreform, den Ganztagsschulangeboten sowie dem beitragsfreien Kindergarten für Kinder ab dem zweiten Lebensjahr zum Sommer 2010, aber auch dem gebührenfreien Erststudium an rheinland-pfälzischen Hochschulen in den Mittelpunkt. Auch in der Gesundheitspolitik, der Wirtschaftsförderung (Stichwort „Metall-Cluster“) und der Verkehrsinfrastruktur habe man im Kreis Altenkirchen positive Signale setzen können. Beispielhaft wurden der HTS-Anschluss, der Umbau des Knotenpunktes bei Niederdreisbach, der geplante Hellerkreisel sowie der Ausbau der wichtigen Ost-West-Tangente B8 – B414 – B255 genannt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Politik sei die Einbindung der Menschen vor Ort in die politischen Entscheidungen, erklärten Krell und Wehner übereinstimmend.
Deutliche Kritik gab es sowohl am Auftreten der CDU auf Landesebene als auch an der „verfehlten Finanzpolitik“ von Schwarz-Gelb im Bund, welche für die Kommunen den finanziellen Ruin bedeute.

An diesem Abend wurden auch die Vertreterinnen und Vertreter des SPD-Kreisverbandes für die Landesvertreterversammlung im November gewählt (in Klammern der jeweilige Ortsverein): Sabine Bätzing-Lichtenthäler (Altenkirchen), Bernd Brato (Betzdorf), Angelika Buske (Friesenhagen), Verena Hambürger (Wissen), Dr. Matthias Krell (Betzdorf), Anke Rißler (Mudersbach-Niederschelderhütte), Nicole Schumacher (Betzdorf), Franz Schwarz (Niederfischbach), Kirsten Seelbach (Altenkirchen), Thorsten Wehner (Wissen) und Ralf Weyrich (Gebhardshain).

 
 

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