Matthis Gibhardt: „Senioren und Kommunen profitieren von Netzwerkarbeit der Gemeindeschwesterplus“

Pressemitteilung

Matthias Gibhardt informierte sich bei Andreas Keßler über die Erfahrungen mit dem Beratungsangebot.

Aus erster Hand informierte sich jetzt der Landtagskandidat für den Wahlkreis Altenkirchen, Matthias Gibhardt, über die Erfahrungen mit dem Beratungsangebot der „Gemeindeschwesterplus“ in der Stadt Kirchen. Dort unterstützt und berät seit März 2020 Jahr die examinierte Altenpflegerin Andrea Keßler im Rahmen von Hausbesuchen betagte Seniorinnen und Senioren in ihrem aktuellen Lebensabschnitt. Zielgruppe sind hochbetagte Menschen, die noch zuhause leben und nicht pflegebedürftig sind, aber dennoch Unterstützung wünschen.

„Die Beratung geschieht nach vorheriger Zustimmung, ist kostenlos und individuell zugeschnitten. Es geht darum, Pflegebedürftigkeit so lange es geht zu vermeiden und dass die Menschen möglichst lange in den eigenen vier Wänden leben bleiben können“, erklärt Keßler das Konzept.

Finanziert wird die Stelle zu 100 Prozent vom Land Rheinland-Pfalz. Die Projektphase war ursprünglich auf ein Jahr begrenzt. Dank der großen Resonanz habe das Land die Gelder jetzt um ein weiteres Jahr verlängert, erfuhr Matthias Gibhardt die positive Nachricht.

„Das unterstreicht die erfolgreiche präventive Arbeit der Gemeindeschwesterplus hier in der Stadt Kirchen“, erklärte Matthias Gibhardt. Bedauerlicherweise sei das Angebot bislang das einzige im Landkreis. „Für die Region wäre eine flächendeckende Einführung der Gemeindeschwesterplus ein wichtiger Schritt, um dem demografischen Wandel zu begegnen. Seniorinnen und Senioren im Wahlkreis werden von der Netzwerkarbeit der Gemeindeschwesterplus genauso profitieren wie die Kommunen, die ihre Politik für die älteren Generationen mehr als bisher an konkreten Bedürfnissen ausrichten können“, betont Matthias Gibhardt, der zugleich auch Stadtbürgermeister in Altenkirchen ist.

Der SPD-Landtagskandidat sieht die Gemeindeschwesterplus als hilfreiche und sinnvolle Ergänzung zu anderen Angeboten im Bereich der Pflege. Bedauerlicherweise sei diese Erkenntnis noch nicht bei allen Parteien im Land angekommen. „Das Beispiel Kirchen zeigt, dass sich die Einführung gerade in der schwierigen Coronazeit bewährt hat. Mit der regelmäßigen Ansprache, den Einkaufshilfen oder dem Weihnachtsangebot wurden wichtige Begegnungen ermöglicht. In den Mittelzentren wie Kirchen oder Altenkirchen fehlt es zunehmend an nachbarschaftlichen Strukturen, die diese Aufgabe in früheren Zeiten erfüllten. In dieser Lücke wird die Gemeindeschwesterplus aktiv“, so Gibhardt, der außerdem den positiven Effekt sieht, dass die Menschen auf die Art die Kommune als Partnerin erleben, die für sie da ist und sich kümmert.

 
 

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