Kreis-SPD für Erhalt des Bahnhaltepunktes Marienthal

Veröffentlicht am 10.02.2017 in Pressemitteilung

Die SPD im Kreis Altenkirchen schließt sich dem breiten Widerstand gegen die angekündigte Stilllegung des Bahnhaltepunktes Kloster Marienthal an. Das war der übereinstimmende Tenor auf der jüngsten Sitzung des Kreisvorstandes.

Wie berichtet, hatte der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr die Schließung des Haltepunktes zum Fahrplanwechsel 2018 angekündigt. Damit will die Bahn hohe Kosten für notwendige Aufwendungen einsparen, beispielsweise für eine Beleuchtung des Bahnsteigs. Außerdem soll die Fahrzeit verkürzt werden. Dabei habe man sich auch an den geringen Fahrgastzahlen orientiert.

Für die Kreis-SPD greift diese Kosten-Nutzen-Analyse zu kurz. Es müssten weitere Faktoren wie die Bedeutung des Haltepunktes für den Tourismus in der Region berücksichtigt werden. So sei der Bahnhalt nicht zuletzt für die Inhaber und Beschäftigten der örtlichen Gastronomie von existenzieller Grundlage. Der SPD-Kreisvorsitzende Andreas Hundhausen erinnerte an die zurückliegenden Diskussionen im Kreisverkehrsausschuss. Besonders die im Raum stehenden Investitionen in Höhe von zwei Millionen Euro für die Ertüchtigung des Bahnsteigs stießen bei den Anwesenden auf Kritik. „Hier müsste noch einmal genau gerechnet werden, ob man nicht eine kostengünstigere Lösung finden kann“, forderte Hundhausen, der auch Sprecher der SPD-Kreistagsfraktion ist.

Die Genossen begrüßten den bisherigen Einsatz der Landtagsabgeordneten Sabine Bätzing-Lichtenthäler und Heijo Höfer für den Haltepunkt auf Landesebene. Sie setzen ihre Hoffnung in den anstehenden Besuch des Mainzer Verkehrsministers Dr. Volker Wissing am 3. März in Marienthal. Dann sollen gemeinsam mit den örtlichen Gastronomen noch einmal die Argumente für den Erhalt des Haltepunktes diskutiert werden.

 

 

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