Waldschäden im Landkreis Altenkirchen - SPD will in Dialog mit Gewerkschaften treten

Pressemitteilung

Kürzlich hatte sich die IG Bauen-Agrar-Umwelt (BAU) zu den enormen Waldschäden auch im Landkreis Altenkirchen zu Wort gemeldet und mehr Waldpersonal gefordert. Die SPD im Kreis Altenkirchen möchte hierzu mit den Gewerkschaften IG BAU und Bund Deutscher Forstleute (BDF) in den Dialog treten und bei einem gemeinsamen Termin mit den heimischen SPD-Landtagsabgeordneten Sabine Bätzing-Lichtenthäler und Heijo Höfer die Lage vor Ort diskutieren. Das ist Ergebnis einer Vorstandssitzung der Genossen im Kreis Altenkirchen.

„Der Kreis Altenkirchen verfügt über große Waldflächen, die in den vergangenen Jahren vor allem durch die Dürre gelitten haben“, so Andreas Hundhausen, Vorsitzender der Kreis-SPD, „dadurch wurde der Befall mit Borkenkäfern begünstigt.“ Gerade die Forstwirtschaft prägt den Landkreis Altenkirchen in besonderer Weise mit seiner sehr vielfältigen Eigentümerstruktur, ob nun durch Haubergsgenossenschaften, Waldbauern oder Waldinteressenten. „Uns ist es ein Anliegen, die Sorgen und Nöte der Waldbesitzer aufzunehmen und konstruktiv an gemeinsamen Lösungen zu arbeiten“, so die beiden Landtagsabgeordneten Bätzing-Lichtenthäler und Höfer unisono.

Einen Teil zur Lösung beitragen könne auch eine verstärkte Öffentlichkeitsarbeit und vor allem die Präsenz der Ausbildungsbetriebe im Internet über eine reine Kontaktmöglichkeit hinaus, so Jan Hellinghausen, SPD-Kreisgeschäftsführer und als Lehrer mit dem Problem freibleibender Ausbildungsplätze vertraut. Wichtigste Quelle für die Ausbildungswahl Jugendlicher sei heute neben Gesprächen mit Familienangehörigen, Freunden und Bekannten eben überwiegend das Internet.

 
 

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