Kreis-SPD: "Billiges Wahlkampfmanöver auf dem Rücken von Alten und Risikopatienten"

Gesundheit

Jüngst kritisierte Michael Wäschenbach von der CDU das Vorgehen der Landesregierung in Sachen Impfungen. Die Kreis-SPD nimmt dazu wie folgt Stellung:

„Herr Wäschenbach sollte lieber mit gutem Beispiel vorangehen und sich darum kümmern, dass möglichst viele Menschen geimpft werden können und im Zweifelsfall Hilfsangebote organisieren, wie es auch andere Bürgermeister bereits gemacht haben. Stattdessen lässt er augenscheinlich seinem persönlichen Frust freien Lauf und wirft der SPD und der zuständigen Ministerin die Methoden vor, derer er sich mangels Alternativen selbst bedient.

Das Land Rheinland-Pfalz hat innerhalb von einer Woche über die Telefonhotline oder das Webformular (https://impftermin.rlp.de) nunmehr 100.000 Terminregistrierungen vorgenommen, was eine enorme Leistung ist. Die Kritik von Wäschenbach geht insgesamt ins Leere und zeigt einmal mehr, wie faktenlos der CDU-Abgeordnete argumentiert.

Grundsätzlich müssen die stationären Einrichtungen die Impfbereitschaft herstellen und nicht das Land. Sobald diese erfolgt war, konnten die mobilen Impfteams loslegen.

Es ist im Übrigen purer Populismus, den Leuten glaubhaft machen zu wollen, dass direkt von Anfang an ausreichende Telefonkapazitäten bereitgestellt werden könnte. Zu Beginn der Pandemie war die Hotline des Gesundheitsamtes der CDU-geführten Kreisverwaltung auch dauerhaft nicht erreichbar. Wäschenbach hat sich, vermutlich auch weil er seinem Parteifreund Enders nicht in die Parade fahren wollte, zurückgehalten. Zumindest war von Wäschenbach nichts zu hören. Jetzt, wo es stramm auf die Landtagswahl zugeht, kommt Kritik. Das grenzt schon an Doppelmoral.

 
 

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