Jusos und SPD-Kreisverbände begrüßen „Ehe für alle“

Bundespolitik

Die Juso- und SPD-Kreisverbände im Bundestagswahlkreis Neuwied/Altenkirchen begrüßen die Entscheidung des Bundestages vom Freitag, den 30. Juni 2017, die Ehe auch für gleichgeschlechtliche Paare zu öffnen. „Das ist ein großer Schritt in Richtung einer moderneren, weltoffeneren Gesellschaft. Niemandem wird etwas genommen, doch viele Menschen gewinnen“, so der Bundestagskandidat der SPD, Martin Diedenhofen.

Kreis-SPD und Jusos bedauern, dass der heimische Kandidat der CDU Erwin Rüddel (MdB) gegen das von der rheinland-pfälzischen Landesregierung eingebrachte Gesetzesvorhaben gestimmt habe, obwohl viele Parteikolleginnen und -kollegen, wie etwa Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen, das Gesetzesvorhaben billigten. Nach langer Blockade der CDU/CSU-Bundestagsfraktion ist Deutschland damit das 14. Land in Europa, das die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare öffnet und damit eine Gerechtigkeitslücke schließt. Des Weiteren sei es bedauerlich, dass die Mehrheitsverhältnisse im Bundestag aufgrund der CDU/CSU die breite Zustimmung in der Gesellschaft von mehr als 80% der Bürgerinnen und Bürger nicht abbilden. Es stimmten 396 Abgeordnete mit „Ja“ und 226 Abgeordnete mit „Nein“. Die „Nein“-Stimmen kamen ausschließlich von der Union.

 
 

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