Hundhausen und Müller: Gemeinsam Kreise Altenkirchen und Siegen-Wittgenstein voranbringen

Pressemitteilung

Landratskandidat Andreas Hundhausen (links) im Gespräch mit Landrat Andreas Müller (NRW).

Einen Besuch bei Andreas Müller, Landrat des Kreises Siegen-Wittgenstein, unternahm jetzt SPD-Landratskandidat Andreas Hundhausen, um sich mit ihm über aktuelle Entwicklungen in der Region auszutauschen.

Müller betonte im Rückblick auf seine eigene Wahl mit 31 Jahren zum Landrat am 15. Juni 2014, dass das Lebensalter für ein kommunalpolitisches Wahlamt nicht ausschlaggebend sei: „Wichtiger sind vielmehr Kompetenzen im sozialen Bereich, wie Kommunikations- und Organisationsfähigkeit oder Durchsetzungsvermögen. Der Landrat ist kein Einzelkämpfer, sondern Teil einer Mannschaft, was Teamgeist und Motivationsfähigkeit erfordert.“
Hundhausen, der sich am 26. Mai um den Chefposten im Altenkirchener Kreishaus bewirbt, stimmte dem zu: „Als Stadtbürgermeister von Kirchen durfte ich die Erfahrung machen, wie wichtig es ist, wesentliche Gesichtspunkte eines Problems zu erfassen und abzuwägen. Mit über 50 Beschäftigten in den drei städtischen Kindertagesstätten und über 15 Bauhofarbeitern weiß ich um die Bedeutung der Beratung und des Zuhörens. Hierzu gehört auch, mit Kritik umgehen zu können.“

Einig waren sich Hundhausen und Müller auch beim Thema der interkommunalen Zusammenarbeit, denn sie stärke die Leistungsfähigkeit, mache die Kommunen fit für den Wettbewerb und spare Kosten ein. Als mögliches gemeinsames Arbeitsfeld zeige sich hier insbesondere die medizinische Versorgung. Während der Landkreis Altenkirchen einen großen Bedarf an Hausärzten zu verzeichnen habe, wolle die Universität Siegen mit ihrem Modellprojekt „Medizin neu denken“ dazu beitragen, die ärztliche Versorgung im ländlichen Raum zu verbessern. Hundhausen: „Hier drängt sich eine Kooperation des Landkreises mit der Hochschule geradezu auf. Daher müssen wir alles daransetzen, einen noch intensiveren Dialog mit der Uni zu suchen. Die Uni Siegen könnte in Sachen Ärztemangel für den Landkreis Altenkirchen zu einem echten Glücksgriff werden.“

Landratskandidat Hundhausen sicherte zu, im Falle seiner Wahl zum Landrat den Ausbau der interkommunalen Zusammenarbeit zwischen beiden Nachbarkreisen forcieren zu wollen. Das gelte selbstverständlich auch für die anderen benachbarten Landkreise.

 
 

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