Westerwald-Akademie war Thema beim SPD-Kreisvorstand

Allgemein

Kreis Altenkirchen. Die SPD im Kreis Altenkirchen sowie die Landtagsabgeordneten Dr. Matthias Krell und Thorsten Wehner betonen die besondere Bedeutung der Westerwald-Akademie am Standort Wissen für die heimische Region.

Der SPD-Kreisverband hatte sich in der jüngsten Sitzung des geschäftsführenden Vorstandes ausführlich mit der Absicht der Handwerkskammer Koblenz beschäftigt, die Errichtung der Akademie in Wissen nicht weiter zu verfolgen. „Die Einrichtung hätte neben der wirtschaftlichen Bedeutung für unseren ländlichen Raum auch eine wichtige Signalwirkung für die jungen Menschen auf eine qualifizierte Berufsausbildung“, so MdL Dr. Krell, zugleich SPD-Kreisvorsitzender.
Der Wissener Abgeordnete Thorsten Wehner hatte sofort nach Bekanntwerden der Rückzugspläne Kontakt mit dem rheinland-pfälzischen Wirtschaftsminister Hendrik Hering aufgenommen und erfahren, dass das Land weiterhin zu seiner Förderzusage stehe. Aus diesem Grund fehlt den Genossen jedes Verständnis für die öffentliche Kritik des Landrates, „von Mainz im Stich gelassen zu werden“.

Allerdings habe das Land keine Möglichkeit, die Errichtung eines Neubaus zu „erzwingen“. In Zeiten knapper Kassen sei es nachvollziehbar, die Wirtschaftlichkeit eines Projektes zu prüfen und über Alternativen nachzudenken. Die Sozialdemokraten betonen, dass notfalls auch andere, kostengünstigere Konzepte vor Ort zu berücksichtigen seien, z. B. die Anmietung leer stehender Gebäude. Wichtig sei, dass die Akademie in der Region angesiedelt wird. Aus diesem Grund unterstützt die SPD die Initiative der Wissener Zukunftsschmiede zum Erhalt des Standortes Wissen.
Der SPD-Kreisverband hat in einem Brief an den Präsidenten der Handwerkskammer Koblenz, Karl-Heinz Scherhag, noch einmal eindringlich an die Verantwortung für unsere Region appelliert und die Kammer an ihre Zusage aus der Vergangenheit erinnert.

 
 

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